Jahresprogramm 2022

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Jahresprogramm der Ortsgruppe
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Programm Kindergruppe 2/2022
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Erster Themenabend "Vogelfütterung"

Am 18. November 2022 fand der erste Themenabend des NABU Ludwigshafen statt. Thema wardie  artgerechte Fütterung der Vögel. Es waren 4 Interessierte  anwesend. Es war nicht desto trotz ein informativer Abend

mit interessanten Diskussionen.

 


Baumpflanzaktion an Ludwigshafener Schulen


Auszeichnung für die Erlöserkirche Gartenstadt

Fotos: E. Hennighaus

In der Brutsaison 2022 hat sich die Kirchengemeinschaft der Erlöserkirche intensiv um ein Falkenpaar und ihre vier Jungen gekümmert.

Durch eine Ansprache der Kirchengemeinde hat sich der NABU Ludwigshafen um eine Plakette "Lebensraum Kirchturm" bemüht. Am Sonntag, den 30.10.2022 fand ddie Übergabe der Plakette durch den NABU-Vorsitzenden der Ortsgruppe, Michael Edinger, an Pfarrer Spreckelsen, Presbyter Dumrese und die versammelte Kirchengemeinde statt.

Text: M. Edinger


Achtung: geplante Wintervögel-Exkursion am 3.10. muss ausfallen! Das bisher besuchte Biotop ist nicht mehr frei zugänglich, ein geeignetes Ersatzgebiet muss noch gefunden werden.


Kontrolle der Fledermauskästen

Fotos: E. Hennighaus

Am 20.08.2022 fand im Maudacher Bruch die Rinugung und Inspektion der Fledermauskästen statt.

Fast alle Kästen wurden von Meisen als Nest benutzt. Die Nester wurden alle beseitigt. Die Beseitigung der Nester ist erforderlich, da sich ansonsten Ungeziefer ansammelt, das die Vögel und Fledermäuse befällt.

Durch das Öffnen der Kästen wurden 5 Fledermäuse in ihrer Ruhe gestört und ergriffen die Flucht. Die Anwesenheit der Fledermäuse zeigt deutlich, dass die Kästen von den Fledermäusen angenommen werden.

Text: M. Edinger


20 Jahre Patenschaft für das Rehbachtal

Foto: U. Monath
Foto: U. Monath

 In diesem Sommer feiert der NABU Ludwigshafen ein verdienstvolles Jubiläum: Vor 20 Jahren hat der NABU Ludwigshafen eine Patenschaft für den Rehbach und den dazugehörigen Uferbereich übernommen. Die regionale Presse hat erfreulicherweise dazu recht ausführlich berichtet.


Unser Ziel ist es, dieses noch relativ intakte Gebiet zu schützen und zu erhalten. Im Rehbachtal ist die Essigrose heimisch, eine seltene, heimische Wildrosenart. Der Bestand dieser Rose ist gefährdet und deshalb steht sie als Rote Liste 3 Art unter Naturschutz. Im Gegensatz  zu anderen heimischen Wildrosen ist die Essigrose relativ konkurrenzschwach. Andere Pflanzen verdrängen sie schnell. Deswegen achten wir darauf, daß die Essigrose nicht überwuchert wird. Die Essigrose blüht Ende Mai und hat schöne rosarote Blüten, die einen feinen Duft verbreiten. Im Herbst bildet sie rötliche Hagebutten, die bei Vögeln als Winterfutter begehrt sind. Sie wird bis 80 cm hoch.


Im Rehbachtal gibt natürlich noch viele weitere Kräuter, Sträucher und Bäume, deren Erhalt wichtig ist. Auch hier kontrollieren wir, wie sich die Existenzbedingungen für diese Pflanzen entwickeln. Unser Engagement beinhaltet auch eine jährliche Entsorgung des anfallenden Mülls.


Wir werden unsere Patenschaft für das Rehbachtal natürlich fortsetzen. Dieses Engagement ist  angesichts der Entwicklung unseres Klimas nötiger denn je.

Text: H. Seyfert


NAJU-Fest am 07.05.2022

Unter dem Thema „Klimaschutz kann jeder – auch du?!“ fand am 7. Mai endlich mal wieder ein Kinderfest im Maudacher Bruch statt. Sechzehn Kinder lernten an sechs Stationen spielerisch, wie jeder von uns zum Klimaschutz beitragen kann. Es gab themengebundene Stationen, wie z. B. ein Memory legen, ein Klimaquiz, einen „Tante-Emma-Laden“ nach dem Motto: „Wie kaufe ich klimafreundlich ein?“ etc. Die Kinder waren am Ende trotz ausreichender Pausen und dank zahlreicher Kuchenspenden sichtlich erschöpft. Trotzdem schienen sich alle über die Urkunde, den Zukunftsdiplom-Stempel und ein kleines Buch als Geschenk zum Schluss zu freuen. Auch mehrere spontane Anmeldungen zur Kindergruppe waren ein Zeichen für eine gelungene Veranstaltung. Danke nochmal an alle Helfer, Geld- und Kuchenspender.

(Text: D.Walter)

 

 


Vogelstimmenwanderung im Mutterstadter Wald

Trotz ungemütlichem Wetter fanden sich zur Vogelwanderung in Mutterstadt am 30.04. vierzehn Personen, bewaffnet mit den verschiedensten Ferngläsern, ein, um die Vogelwelt im Mutterstadter Wald zu erkunden. Zu sehen waren eher wenig Vögel, dafür Rehe und zwei kapitale Feldhasen. Hören konnte man dafür umso mehr. Andächtig lauschten wir einem Amselkonzert, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Schwarzspecht waren zu hören. Eine lose Gruppe Rotkehlchen flatterte in den Büschen herum und natürlich war die Taube allgegenwärtig. "Hat denn das Singen auch eine Bedeutung?", fragte zu Recht eine Teilnehmerin. "Leider können wir sie nicht verstehen, aber ja, dient die "Sprache" zur Warnung aber auch zur Mitteilung, wo es Futter gibt und natürlich der Brautwerbung", war die Antwort von Georg Waßmuth, dem Exkursionsleiter. Nach zwei Stunden Spaziergang haben wir wieder viel gelernt.

(Text: D. Walter)


Neuer Vorstand gewählt

Liebe Mitglieder und Naturfreunde,

auf der Mitgliederversammlung 2022, die am 30.3. planmäßig durchgeführt werden konnte, stand die Neuwahl des Vorstands auf der TO. Der bisherige 1. Vorsitzende Georg Waßmuth trat aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl an. Somit musste ein neuer 1. Vorstand gewählt werden. Mit Michael Edinger konnte ein guter Nachfolger gefunden werden, der bereits bei mehreren Aktionen in der Vergangenheit sehr aktiv mitgewirkt hat. Er wurde einstimmig gewählt. Die weiteren Positionen blieben unverändert: Elke Hennighaus als stellvertretende Vorsitzende und Leiterin der Kindergruppe, Isolde Frech als Schatzmeisterin und Dorothea Walter als Schriftführerin wurden ebenfalls einstimmig in ihren Posten bestätigt.

 

Weiterhin wurden einige langjährige Mitglieder geehrt für 10 bzw. 20 jährige Mitgliedschaft. Bei den 20 jährigen waren  2, von den 10 jährigen 1 Mitglied, die bereits seit längerem im Vorstand aktiv sind. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement und die vielen Stunden im Einsatz gedankt. Ein Bild wird hier noch eingefügt.

 

Vielen Dank auch allen Naturfreunden, die sich für die Belange des Naturschutzes in und um Ludwigshafen einsetzen. Wir wissen, dass diese sehr schnell von der TO in der Politik verschwinden und nur langes Bohren und Nachhaken zu Veränderungen führt. Hier bleibt noch viel Arbeit für uns alle. Damit wir hierbei erfolgreich sind, müssen wir gemeinsam anpacken. Dabei viel Erfolg und meinem Nachfolger viel Glück wünscht

Georg Waßmuth

(bisheriger Vorsitzender)

 



Mittgliederversammlung 2021

Auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 21. September 2021 wurden vier Teilnehmer für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Herr Dr. Georg Waßmuth und Herr Brünnler für 30jährige Mitgliedschaft. Herr Dr. Otto und Herr Grünewald sogar für 40jährige Mitgliedschaft, also schon bevor die Ortsgruppe Ludwigshafen gegründet wurde. Wir gratulieren allen ganz herzlich und bedanken uns für ihre langjährige Treue.



Hinweise zur Durchführung der Aktivitäten: 

 

Aufgrund der unklaren Corona-Lage gilt es, folgende Besonderheiten zu beachten:

 

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter den Kontaktdaten der als Ansprechpartner genannten Personen erforderlich, damit wir die Anzahl der Teilnehmer steuern können und Termine ggf. auch kurzfristig absagen können, falls es die Corona-Auflagen erfordern.

 

Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auf dieser Webseite www.NABU-Ludwigshafen.de.  Dort finden Sie spontane Zusatzangebote, genaue Termine für die Veranstaltungen, die bisher nur grob vorterminiert sind, und – hoffentlich nicht zu häufig – Informationen, wenn Termine entfallen müssen.

 

Das gemeinsame Nistkästenbauen, das sonst immer im Februar stattfand, muss dieses Jahr leider ausfallen. Sie können aber sowohl fertige Nistkästen als auch Bausätze bei uns erwerben, siehe nachfolgenden Artikel. Die Kästen sollten möglichst schon bis Mitte Februar aufgehängt werden, da diese bereits jetzt von den Vögeln aufgesucht oder nur inspiziert und auf Eignung geprüft werden.

 

Der Termin für die Mitgliederversammlung kann sich – je nach Infektionsgeschehen – nach hinten verschieben. Eine gesonderte Einladung der Mitglieder erfolgt zu gegebener Zeit.


Nistkästen für den Garten abzugeben

in den letzten Jahren haben wir meist im Februar eine  Nistkastenbauaktion  durchgeführt. Dies würden wir zwar gern auch in 2021 machen, doch das lässt sich derzeit ja überhaupt nicht planen.  Wir haben aber eine gewisse Anzahl an fertigen Nistkästen für Höhlenbrüter, wie Meisen und Sperlinge, und für Halbhöhlenbrüter vorrätig, die wir für 15 bzw. 13 € p.St. abgeben können. Anfrage tel. 0621-551 787 oder familie.wassmuth(at)web.de


 Blaumeisensterben 2020: 

 

aktuell 2021: derzeit offenbar keine erneute Infektion, falls doch jemand verendete Blaumeisen findet, sollte er sie wieder wie in 2020 melden.

 

aus vielen Teilen von Rheinland-Pfalz und weiteren Teilen Deutschlands wird im Frühjahr 2020 von einem Blaumeisensterben berichtet. Typische Symptome:  Die Blaumeisen sitzen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und zeigen kein Fluchtverhalten, zudem nehmen sie kein Futter mehr auf und haben verklebte Augen. Weitere Informationen und auch ein online-Meldeformular finden Sie hier: www.nabu.de/meisensterben.

 

Falls Sie tote Blaumeisen oder andere Vögel gemeldet haben, könnten Sie noch einen weiteren Schritt gehen und tote Vögel zur wissenschaftlichen Untersuchung einreichen. In der Regel nehmen Untersuchungsämter aller Bundesländer die Tiere an.

 

Privatpersonen können den Amtstierarzt des Kreises aufsuchen, der üblicherweise die toten Vögel über die Amtsstelle an das jeweilige Untersuchungsamt leitet. Ist dies nicht möglich, nimmt auch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNI) die Proben in Empfang und organisiert bei Bedarf weitere Untersuchungen. Eine detaillierte Anleitung zur Einsendung frischtoter oder eingefrorener Vögel finden Sie unter dem folgenden Link:

www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/meisensterben.html#faq

Inzwischen wurde auch der Erreger identifiziert, es handelt sich um ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht, die zu einem raschen Tod führt.

Offenbar sind vor allem die kleineren Meisenarten und besonders die Blaumeise davon betroffen. Da die höchste Anzahl verendeter Vögel um Fütterungsstellen gemeldet wurde, ist dringend die Einstellung des Fütterns zu empfehlen, zumindest ist auf äußerste Sauberkeit des Futters zu achten. 

 


April 2020, gilt auch in 2021

Torffrei gärtnern: jetzt beginnt wieder die Zeit zum Gärtnern. Überall Sonderangebote von Pflanzen und diversen Gartenerden. Aber: nehmen Sie nicht das erstbeste, prüfen Sie, ob es sich dabei auch um heimische Pflanzen handelt, die für die Wildbienen besonders wichtig sind, und bei der Erde sollten Sie unbedingt auf Torffreiheit achten. In der angehängten Info finden Sie dazu viele Tipps.

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nabu_Infoflyer_torffrei Gärtnern_web.pdf
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Schwalben willkommen geht weiter

Nachdem wir im Jahr 2016 einigen Hausbesitzern mit Schwalbennestern am oder im Haus/Stall/Scheune die NABU-Auszeichnung als "Schwalbenfreundliches Haus" überreichen konnten, wird die Aktion jetzt nicht nur weitergeführt sondern auch bundesweit beworben. Wer also mindestens Nester am/im Haus hat, darf sich gern bei uns melden, damit wir auch ihm die Auszeichnung zukommen lassen können. Die Schwalben brauchen dringend unseren Schutz! Sie haben in den letzten Jahren und auch 2017 und 2018 stark abgenommen. 

Erfreulicherweise konnten wir in 2018 für 3 mit mehreren Schwalbennestern besetzte Häuser eine solche Auszeichnung überreichen. Haben Sie auch Schwalbennester am Haus?

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Gottesanbeterin weit verbreitet - neuer Fund


Amselsterben - Usutuvirus: neue Fälle 2018

Nachdem das Amselsterben von 2011 und 2012 überstanden schien, erschreckten uns neue Meldungen im Herbst 2016 vor allem aus Baden-Württemberg und jetzt 2018 aus weiteren Regionen Deutschlands. In unserer Region sind wir weniger stark betroffen. Aber falls Ihnen tote Amseln auffallen, diese bitte an den NABU melden! Hoffen wir, dass sich die neuerliche Infektion bald erledigt hat.