Unsere nächsten Termine

Januar 2021

 

Liebe Naturfreunde,

 

 das vermaledeite "Corona"-Jahr 2020 liegt zwar hinter uns, aber es ist noch immer wenig Hoffnung zu spüren, dass wir alle bald wieder wie vor Corona zusammenkommen, Exkursionen durchführen und überall hin reisen können. Trotz alledem, es wird auch wieder besser werden und in der Zwischenzeit müssen wir uns sozusagen selbst beschäftigen. Spazierengehen ist ja weiterhin erlaubt (Gottseidank) und so können wir in derzeit in den weitgehend blattlosen Bäumen die verbliebenen Vögel beobachten. Die Stunde der Wintervögel vom 8. bis 10. Januar 2021 ist inzwischen vorbei und auch die Meldefrist verstreicht, noch sind aber die Ergebnisse nicht ermittelt.  Dafür stehen die 10 am häufigsten genannten Vogelarten für die Wahl des Jahresvogels 2021 fest und wir können uns bald entscheiden, für welchen wir stimmen wollen. Unser Regionalstellen-Vorschlag, das Schwarzkehlchen, ist leider nicht dabei. Das kennen wohl zu wenig Personen überhaupt.

Bei  einer Wanderung können Sie derzeit mit etwas Glück länger nicht gesehene Wintergäste beobachten. Im Maudacher Bruch z.B. in den Erlen größere Trupps von Erlenzeisigen. Die geschwätzigen kleinen Vögel huschen in den Kronen der Erlen auf ihrer Futtersuche herum, ein Fernglas ist sehr empfehlenswert für die Beobachtung. Sie können ihnen aber auch einfach nur zuhören, auch das ist wunderschön.

 

Wie kann es nun weitergehen in diesem Jahr? Noch weiß das niemand und Prognosen sind kaum möglich. Überall wurde der Lockdown gerade verlängert oder gar noch verschärft.  Wir haben vor, die in 2020 geplanten aber ausgefallenen Exkursionen  möglichst in 2021 nachzuholen. Was dann wirklich gehen wird, werden  wir sehen, hoffen aber, dass zumindest die Reinigungsaktion im Rehbach Anfang März durchgeführt werden kann. Abstand halten ist dabei ja kein Problem. Wir werden Sie hier und möglichst in den Tageszeitungen  rechtzeitig informieren. Das angedachte Jahresprogramm steht nachstehend wieder zum Herunterladen bereit. Wir wünschen Ihnen viel (Vor-)Freude beim Stöbern im Programm.

 

Nun wünsche ich uns allen viel Gesundheit in diesem Jahr! Auf ein gesundes und frohes Wiedersehen

 

Ihr

Georg Waßmuth

NABU Ludwigshafen

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Jahresprogramm 2021 NABU Ludwigshafen_fi
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Hinweise zur Durchführung der Aktivitäten: 

 

Aufgrund der unklaren Corona-Lage gilt es, folgende Besonderheiten zu beachten:

 

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter den Kontaktdaten der als Ansprechpartner genannten Personen erforderlich, damit wir die Anzahl der Teilnehmer steuern können und Termine ggf. auch kurzfristig absagen können, falls es die Corona-Auflagen erfordern.

 

Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auf dieser Webseite www.NABU-Ludwigshafen.de.  Dort finden Sie spontane Zusatzangebote, genaue Termine für die Veranstaltungen, die bisher nur grob vorterminiert sind, und – hoffentlich nicht zu häufig – Informationen, wenn Termine entfallen müssen.

 

Das gemeinsame Nistkästenbauen, das sonst immer im Februar stattfand, muss dieses Jahr leider ausfallen. Sie können aber sowohl fertige Nistkästen als auch Bausätze bei uns erwerben, siehe nachfolgenden Artikel. Die Kästen sollten möglichst schon bis Mitte Februar aufgehängt werden, da diese bereits jetzt von den Vögeln aufgesucht oder nur inspiziert und auf Eignung geprüft werden.

 

Der Termin für die Mitgliederversammlung kann sich – je nach Infektionsgeschehen – nach hinten verschieben. Eine gesonderte Einladung der Mitglieder erfolgt zu gegebener Zeit.


Nistkästen für den Garten abzugeben

in den letzten Jahren haben wir meist im Februar eine  Nistkastenbauaktion  durchgeführt. Dies würden wir zwar gern auch in 2021 machen, doch das lässt sich derzeit ja überhaupt nicht planen.  Wir haben aber eine gewisse Anzahl an fertigen Nistkästen für Höhlenbrüter, wie Meisen und Sperlinge, und für Halbhöhlenbrüter vorrätig, die wir für 15 bzw. 13 € p.St. abgeben können. Anfrage tel. 0621-551 787 oder familie.wassmuth(at)web.de


 Blaumeisensterben 2020: 

 

aus vielen Teilen von Rheinland-Pfalz und weiteren Teilen Deutschlands wird von einem Blaumeisensterben berichtet. Typische Symptome:  Die Blaumeisen sitzen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und zeigen kein Fluchtverhalten, zudem nehmen sie kein Futter mehr auf und haben verklebte Augen. Weitere Informationen und auch ein online-Meldeformular finden Sie hier: www.nabu.de/meisensterben.

 

Falls Sie tote Blaumeisen oder andere Vögel gemeldet haben, könnten Sie noch einen weiteren Schritt gehen und tote Vögel zur wissenschaftlichen Untersuchung einreichen. In der Regel nehmen Untersuchungsämter aller Bundesländer die Tiere an.

 

Privatpersonen können den Amtstierarzt des Kreises aufsuchen, der üblicherweise die toten Vögel über die Amtsstelle an das jeweilige Untersuchungsamt leitet. Ist dies nicht möglich, nimmt auch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNI) die Proben in Empfang und organisiert bei Bedarf weitere Untersuchungen. Eine detaillierte Anleitung zur Einsendung frischtoter oder eingefrorener Vögel finden Sie unter dem folgenden Link:

www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/meisensterben.html#faq

Inzwischen wurde auch der Erreger identifiziert, es handelt sich um ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht, die zu einem raschen Tod führt.

Offenbar sind vor allem die kleineren Meisenarten und besonders die Blaumeise davon betroffen. Da die höchste Anzahl verendeter Vögel um Fütterungsstellen gemeldet wurde, ist dringend die Einstellung des Fütterns zu empfehlen, zumindest ist auf äußerste Sauberkeit des Futters zu achten. 

 


April 2020

Torffrei gärtnern: jetzt beginnt wieder die Zeit zum Gärtnern. Überall Sonderangebote von Pflanzen und diversen Gartenerden. Aber: nehmen Sie nicht das erstbeste, prüfen Sie, ob es sich dabei auch um heimische Pflanzen handelt, die für die Wildbienen besonders wichtig sind, und bei der Erde sollten Sie unbedingt auf Torffreiheit achten. In der angehängten Info finden Sie dazu viele Tipps.

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nabu_Infoflyer_torffrei Gärtnern_web.pdf
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Schwalben willkommen geht weiter

Nachdem wir im Jahr 2016 einigen Hausbesitzern mit Schwalbennestern am oder im Haus/Stall/Scheune die NABU-Auszeichnung als "Schwalbenfreundliches Haus" überreichen konnten, wird die Aktion jetzt nicht nur weitergeführt sondern auch bundesweit beworben. Wer also mindestens Nester am/im Haus hat, darf sich gern bei uns melden, damit wir auch ihm die Auszeichnung zukommen lassen können. Die Schwalben brauchen dringend unseren Schutz! Sie haben in den letzten Jahren und auch 2017 und 2018 stark abgenommen. 

Erfreulicherweise konnten wir in 2018 für 3 mit mehreren Schwalbennestern besetzte Häuser eine solche Auszeichnung überreichen. Haben Sie auch Schwalbennester am Haus?

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Unsere Kindergruppe

Zur Kindergruppe sind Kinder im Alter von 7-12 Jahren herzlich eingeladen. Wir treffen uns immer am 2. und 4. Mittwoch im Monat von 17:30 -19:00 Uhr im Maudacher Bruch an der Ecke Kallstadter-/Abteistraße. Wir erkunden die Natur, spielen und führen kleinere Naturschutzaktionen durch. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns in der Niederfeld-Grundschule, Niederfeldstr. 1. Termine bitte bei Elke Hennighaus, Tel. 0621-518314 erfragen. email: ludwigshafen[at]naju-rlp.de


Gottesanbeterin weit verbreitet

Nachdem bereits 2011 Meldungen über das Vorkommen der Gottesanbeterin auch in Ludwigshafen zutrafen, scheint sich diese wärmeliebende Fangschrecke weiter ausgebreitet zu haben. So konnte ein (braunes) Exemplar bereits am 8. August 2015 von mir in Maudach bestätigt werden (Meldung im Artenfinder), ein weiteres wurde am 30.8. 2015 in einer Badewanne in der Eichenstraße, LU-Gartenstadt, entdeckt, und jetzt war eine ebensolche in der Rheinpfalz als Leserbild aus Limburgerhof abgebildet. Das deutet doch daraufhin, dass sich die Gottesanbeterin inzwischen bei uns etabliert hat, wenn sie auch nur selten wirklich entdeckt wird.

Bei der Kräuterwanderung am 5.8.2017 landete eine grüne Gottesanbeterin auf dem Rücken einer Teilnehmerin. So konnten die zahlreichen Teilnehmer/innen dieses interessante Tier lebensecht erleben. 

Eine weitere Meldung erreichte uns vom 2.8.2018, da saß ein Exemplar auf einem Hausbriefkasten in der Ernst-Lehmann-Straße und ließ sich problemlos ablichten.

Und auch in 2019 wurde ein Exemplar gemeldet und zwar am 9.9.2019 saß eine Gottesanbeterin an einem Kellerfenster in der Ellerstadter Straße in Ruchheim. Vielleicht hatte sie sich durch die reichlichen Niederschläge des Wochenendes einen trockenen Platz gesucht.

Weitere Funde können sie uns weiterhin melden oder aber auch im "naturgucker" direkt melden.


Amselsterben - Usutuvirus: neue Fälle 2018

Nachdem das Amselsterben von 2011 und 2012 überstanden schien, erschreckten uns neue Meldungen im Herbst 2016 vor allem aus Baden-Württemberg und jetzt 2018 aus weiteren Regionen Deutschlands. In unserer Region sind wir weniger stark betroffen. Aber falls Ihnen tote Amseln auffallen, diese bitte an den NABU melden! Hoffen wir, dass sich die neuerliche Infektion bald erledigt hat.