Unsere nächsten Termine

Liebe Naturfreunde,

 

nun ist also der Herbst endgültig bei uns eingezogen, die Bäume strahlen in bunten Farben, wenn die wenigen Sonnenstrahlen auf sie treffen. Doch auch der Regen hat der doch unter der langen Trockenheit leidenden Natur sichtlich gut getan. Überall sprießen neue Kräuter, Gräser oder auch Pilze.  Unsere Vogelwelt ist wieder ärmer geworden, nachdem alle Zugvögel uns verlassen haben. Dafür kann man jetzt seit Ende Oktober vor allem die Rotkehlchen sehen und hören, wenn sie ihren Gesang aus dem Gebüsch hören lassen. Und auch die Zaunkönige melden sich oft lautstark zeternd über uns als Störenfriede zu Wort. Während die meisten Arten nur ihre leisen gegenseitigen Anwesenheitslaute von sich geben, sind die lautstarken Rufe der Krähen und Sittiche und das Hämmern der verschiedenen Spechtarten kaum zu überhören.

 

Das Programm unserer NABU-Gruppe wurde mit der Pflege des Essigrosenareals am Rehbach für dieses Jahr abgeschlossen.  Auch die Arbeiten auf der Kinkelfläche im Maudacher Bruch konnten dank tatkräftiger Hilfe beendet werden. Wir haben einen Teil der Fläche durch das Team des Naturschutzzentrums Hirtenhaus in Landau mähen lassen, während ein doch beträchtlicher Teil als Deckung und Überwinterungsmöglichkeit für Insekten und anderes Kleingetier stehen blieb und erst im Frühjahr gemäht werden soll.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Gang in die herbstliche Natur und dass Sie gesund und vom Virus verschont bleiben. Dabei hilft sicherlich die frische Herbstluft (bei wetterangepasster Kleidung) und hoffentlich auch die Sonnenstrahlen.

Ihr

Georg Waßmuth

NABU Ludwigshafen


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Jahresprogramm NABU Gruppe Ludwigshafen
Im neuen Design finden Sie hier alle geplanten Veranstaltungen des NABU Ludwigshafen
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Termine der NAJU-Kindergruppe
Programm der Kindergruppe 1. Halbjahr 20
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NABU-Stammtisch  fällt weiter aus

 

das im letzten Jahr mit großem Interesse gestartete Projekt des Stammtischs zu Umweltfragen musste ja in diesem Jahr ebenfalls coronabedingt  ausfallen. Nach derzeitigem Stand sehen wir noch keine Möglichkeit, wie man sich aus verschiedenen Familien in einem Gastraum an einem Tisch versammeln kann, mit Mundschutz ist eine Diskussion kaum möglich.  Daher wird bis auf weiteres der Stammtisch ausfallen.

 Wenn sich die Bedingungen wieder ändern und ein Treffen möglich sein sollte, werden wir alle Interessenten ansprechen und informieren. 

 


 Blaumeisensterben 2020: 

 

aus vielen Teilen von Rheinland-Pfalz und weiteren Teilen Deutschlands wird von einem Blaumeisensterben berichtet. Typische Symptome:  Die Blaumeisen sitzen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und zeigen kein Fluchtverhalten, zudem nehmen sie kein Futter mehr auf und haben verklebte Augen. Weitere Informationen und auch ein online-Meldeformular finden Sie hier: www.nabu.de/meisensterben.

 

Falls Sie tote Blaumeisen oder andere Vögel gemeldet haben, könnten Sie noch einen weiteren Schritt gehen und tote Vögel zur wissenschaftlichen Untersuchung einreichen. In der Regel nehmen Untersuchungsämter aller Bundesländer die Tiere an.

 

Privatpersonen können den Amtstierarzt des Kreises aufsuchen, der üblicherweise die toten Vögel über die Amtsstelle an das jeweilige Untersuchungsamt leitet. Ist dies nicht möglich, nimmt auch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNI) die Proben in Empfang und organisiert bei Bedarf weitere Untersuchungen. Eine detaillierte Anleitung zur Einsendung frischtoter oder eingefrorener Vögel finden Sie unter dem folgenden Link:

www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/meisensterben.html#faq

Inzwischen wurde auch der Erreger identifiziert, es handelt sich um ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht, die zu einem raschen Tod führt.

Offenbar sind vor allem die kleineren Meisenarten und besonders die Blaumeise davon betroffen. Da die höchste Anzahl verendeter Vögel um Fütterungsstellen gemeldet wurde, ist dringend die Einstellung des Fütterns zu empfehlen, zumindest ist auf äußerste Sauberkeit des Futters zu achten. 

 


Torffrei gärtnern: jetzt beginnt wieder die Zeit zum Gärtnern. Überall Sonderangebote von Pflanzen und diversen Gartenerden. Aber: nehmen Sie nicht das erstbeste, prüfen Sie, ob es sich dabei auch um heimische Pflanzen handelt, die für die Wildbienen besonders wichtig sind, und bei der Erde sollten Sie unbedingt auf Torffreiheit achten. In der angehängten Info finden Sie dazu viele Tipps.

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nabu_Infoflyer_torffrei Gärtnern_web.pdf
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Hilfe für Igel

Wenn Sie im Spätherbst noch herumirrende Igel finden, sollten Sie sich ihrer annehmen und prüfen, ob sie ein ausreichendes Wintergewicht (mind. 500 g) aufweisen. Dies benötigen die fleißigen Insektenvertilger zum Überwintern im Freien. Leichtere Tiere müssen erst mit Katzenfutter ! auf dieses Gewicht gebracht werden. Als  Überwinterungshilfe kann neben Ast- und Blätterhaufen auch ein (käufliches) Igelhaus aufgestellt werden. Man kann es mit trocknem Stroh aber auch trocknen Blättern kuschelig machen. Ein solches Haus ist vor allem auch für den Nachwuchs sehr wertvoll. Ein interessierter Naturfreund hat uns einige Bilder über die Igeljungen in einem solchen Kasten geschickt, von denen wir hier einige veröffentlichen. Vielleicht können Sie das auch so machen?!


15 Jahre Bachpatenschaft Rehbachtal 2017

 

anlässlich der Rehbachtalbegehung wurde uns von der Stadt Ludwigshafen, Untere Naturschutzbehörde, eine Urkunde für die inzwischen seit 15 Jahren bestehende Bachpatenschaft übergeben. Auf dem Bild die NABU-Teilnehmer Elke Hennighaus, Georg Waßmuth und Ingrid Wanner vor dem Essigrosen-Areal am Rehbachdeich.


Schwalben willkommen geht weiter

Nachdem wir im Jahr 2016 einigen Hausbesitzern mit Schwalbennestern am oder im Haus/Stall/Scheune die NABU-Auszeichnung als "Schwalbenfreundliches Haus" überreichen konnten, wird die Aktion jetzt nicht nur weitergeführt sondern auch bundesweit beworben. Wer also mindestens Nester am/im Haus hat, darf sich gern bei uns melden, damit wir auch ihm die Auszeichnung zukommen lassen können. Die Schwalben brauchen dringend unseren Schutz! Sie haben in den letzten Jahren und auch 2017 und 2018 stark abgenommen. 

Erfreulicherweise konnten wir in 2018 für 3 mit mehreren Schwalbennestern besetzte Häuser eine solche Auszeichnung überreichen. Haben Sie auch Schwalbennester am Haus?

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Unsere Kindergruppe

Zur Kindergruppe sind Kinder im Alter von 7-12 Jahren herzlich eingeladen. Wir treffen uns immer am 2. und 4. Mittwoch im Monat von 17:30 -19:00 Uhr im Maudacher Bruch an der Ecke Kallstadter-/Abteistraße. Wir erkunden die Natur, spielen und führen kleinere Naturschutzaktionen durch. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns in der Niederfeld-Grundschule, Niederfeldstr. 1. Termine bitte bei Elke Hennighaus, Tel. 0621-518314 erfragen. email: ludwigshafen[at]naju-rlp.de


Gottesanbeterin weit verbreitet

Nachdem bereits 2011 Meldungen über das Vorkommen der Gottesanbeterin auch in Ludwigshafen zutrafen, scheint sich diese wärmeliebende Fangschrecke weiter ausgebreitet zu haben. So konnte ein (braunes) Exemplar bereits am 8. August 2015 von mir in Maudach bestätigt werden (Meldung im Artenfinder), ein weiteres wurde am 30.8. 2015 in einer Badewanne in der Eichenstraße, LU-Gartenstadt, entdeckt, und jetzt war eine ebensolche in der Rheinpfalz als Leserbild aus Limburgerhof abgebildet. Das deutet doch daraufhin, dass sich die Gottesanbeterin inzwischen bei uns etabliert hat, wenn sie auch nur selten wirklich entdeckt wird.

Bei der Kräuterwanderung am 5.8.2017 landete eine grüne Gottesanbeterin auf dem Rücken einer Teilnehmerin. So konnten die zahlreichen Teilnehmer/innen dieses interessante Tier lebensecht erleben. 

Eine weitere Meldung erreichte uns vom 2.8.2018, da saß ein Exemplar auf einem Hausbriefkasten in der Ernst-Lehmann-Straße und ließ sich problemlos ablichten.

Und auch in 2019 wurde ein Exemplar gemeldet und zwar am 9.9.2019 saß eine Gottesanbeterin an einem Kellerfenster in der Ellerstadter Straße in Ruchheim. Vielleicht hatte sie sich durch die reichlichen Niederschläge des Wochenendes einen trockenen Platz gesucht.

Weitere Funde können sie uns weiterhin melden oder aber auch im "naturgucker" direkt melden.


Amselsterben - Usutuvirus: neue Fälle 2018

Nachdem das Amselsterben von 2011 und 2012 überstanden schien, erschreckten uns neue Meldungen im Herbst 2016 vor allem aus Baden-Württemberg und jetzt 2018 aus weiteren Regionen Deutschlands. In unserer Region sind wir weniger stark betroffen. Aber falls Ihnen tote Amseln auffallen, diese bitte an den NABU melden! Hoffen wir, dass sich die neuerliche Infektion bald erledigt hat.