Kräuterwanderung 5.8.2017

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Bericht einer Teilnehmerin über die Kräuterwanderung im Rehbachtal mit weiteren Bildern
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Bienenfresserbeobachtungen 2017

die erste Beobachtungstour am 2.7. war wunderbar, herrlicher Sonnenschein ließ die Gefieder der Bienenfresser glänzen. Und sie ließen sich sowohl im Flug wie auch mit Beute im Schnabel auf Ansitzen recht nah, sogar ohne Fernglas, wunderbar beobachten. Auch ihre typischen Laute waren wunderbar zu vernehmen. Beim zweiten Termin am 23. 7. spielte das Wetter nicht ganz so gut mit, es herrschte kräftiger Wind. So konnten wir die gegen den Wind segelnden Vögel gut gegen den grauen Himmel sehen. Allerdings waren die Vögel aufgrund vorhandener Dauerstörer, also Menschen, die nicht auf die Bedürfnisse der Vögel nach störungsfreien Zeiten eingehen, deutlich scheuer und blieben wesentlich weiter vom Beobachtungsposten weg. Mit Spektiv konnte man ihre tolle Färbung natürlich trotzdem gut beobachten.

Was wir als Naturliebhaber aber beachten sollten: immer Rücksicht auf die Beobachtungsobjekte nehmen!


Fledermauskästenreinigung

so sieht das Innere eines unten offenen Kastens für Fledermäuse manchmal aus. In der obersten Ecke haben sich Nachtschmetterlinge angesiedelt und ihre Puppenstube eingerichtet. Hier im Bild sind das links unten ein weiblicher Schwammspinner (Lymantria dispar) und rechts das dunkle Exemplar eine Pyramideneule  (Amphipyra pyramidea). Und in vielen der unten geschlossenen Kästen haben sich (Blau)Meisen angesiedelt und das Innere mit Moos  und Zweigen aufgefüllt. Das muss natürlich entfernt werden, damit die Fledermäuse wieder hineinkönnen.


Kinderfest am Samstag, 10. Juni 2017, unter dem Motto "Stadt, Land, Frosch"

 Wie wird eine Kaulquappe zum Frosch? Wann kann ich Feuersalamander draußen sehen? Und was waren nochmal die Unterschiede zwischen Reptilien und Amphibien?

 

Diesen Fragen gingen am Samstag, dem 10. Juni bei strahlendem Sonnenschein die Teilnehmer des NABU-Kinderfestes im Maudacher Bruch nach. Bei einer Amphibien-Ralley konnten sie auf spielerische Art viel über die Lebensweise von Fröschen, Kröten, Unken und Salamandern lernen. Es wurden Steckbriefe erstellt, Frösche gebastelt, und die einzelnen Entwicklungsstadien eines Frosches nachgespielt. Beim Frosch-Staffellauf mit Schwimmflossen probierten die Kinder dann aus, wie sich ein Frosch fortbewegt und seine Nahrung erbeutet. Auch der Herausforderung, als Frosch nicht selbst als Storchen-Nahrung zu Enden, wurde sich gestellt.

 

Auch für das Wohl der Familien war gesorgt: Eltern, Großeltern und Patentanten konnten das bunte Treiben von ihrem Schattenplatz aus bei Kaffee und Kuchen beobachten.

 

Am Ende wurden die 12 frisch gebackenen Amphibienforscher dann mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

Infos zu weiteren NABU-Aktionen für Kinder in Ludwigshafen bekommen Sie im Internet unter:

 

NABU-Ludwigshafen.de/wir-über-uns/NAJU oder unter telefonisch unter 0621/518314 .

 

Foto: Teilnehmer mit Urkunden, Elke Hennighaus

 


Pflegearbeit auf Kinkelgrundstück 19.3.2017

Lag es am Wetter mit kräftigem kühlem Wind und dem angesagten Regen, jedenfalls fanden sich nur 4 Unentwegte zur Pflegeaktion auf dem Kinkelgrundstück ein. Trotz leichtem Nieseln wurde die hintere Eckfläche vom vor allem Schlehenaufwuchs sowie Kratz- und Brombeerranken und der niederliegenden alten Graskrautschicht befreit. Das letzte Bild zeigt, wieviel Material wieder aufgetürmt wurde.


Müllsammlung Rehbachmündungsgebiet 4.3.2017

einige Bilder von unserer Aufräumaktion im Rehbachmündungsgebiet. Die Bilder rechts oben und unten zeigen den im engeren Mündungsbereich hinterlassenen Müll. Doch auch an der Straßenböschung sowie am Radweg fand sich genügend Müll, obwohl diesmal kein Rheinhochwasser zu größeren Mengen an Schwemmgut geführt hatte. Es gibt aber leider immer noch genügend Mitbürger, die ihren Abfall lieber in die Natur werfen als ihn ordentlich auf den legalen Wegen zu entsorgen.


Essigrosenareal von Fremdwuchs befreit Nov. 2016

Obwohl offiziell abgesagt (wegen der Nässe), haben doch einige fleißige Helferlein am 12.11. das Areal der Essigrose im Rehbachtal vom in die Fläche drängenden Fremdbewuchs befreit. Das betraf vor allem die Brombeeren, die sich stark vermehrt hatten, aber auch Schlehen, Hartriegel und andere Sträucher. So kann man derzeit gut erkennen, wie gut sich die Rosen in den letzten Jahren erholt und vermehrt haben. Ein herzlicher Dank den fleißigen Helferhänden!


Pflanzenbestimmung 2016 im Rehbachgebiet beendet

Nachdem bei der letzten Begehung am 10.9. alle begangenen Gebiete außer der Straßenböschung an der K 7 frisch gemäht waren, wurden die Begehungen für 2016 beendet. Durch die Wetterextreme des Jahres haben wir in diesem Jahr vergleichsweise wenig Blühpflanzen bestimmt, nämlich nur 196 Arten. Insgesamt stehen 350 Arten in der langen Liste der jemals gefundenen Pflanzen. Seien wir optimistisch, dass 2017 wieder besser wird, obwohl zum Beispiel an der K 7 durch die Deicherhöhung eine starke Veränderung der Vegetation festzustellen ist.

 


Auszeichnung für Elke Hennighaus bei Helferherzen Sept. 2016

insgesamt 10 verschiedene ehrenamtliche Helfer und Gruppen wurden am 22. September im dm-Markt in Mutterstadt als HelferHerzen-Preisträger aus der Rheinpfalz ausgezeichnet. Leider berichtete die Lokalpresse bisher nicht darüber. Deshalb hier die Pressemitteilung von dm als pdf-Datei.

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16-09-15_dm_PM_Preisträger_Rheinpfalz_He
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Kräuterwanderung 13.8.2016 im Rehbachtal

Zwar gab es ein kleines Termindurcheinander, aber die frühe Startzeit hat über 40 Interessierte nicht davon abgehalten, rechtzeitig auf dem Wildparkparkplatz zu erscheinen. Sie konnten bei einer Wanderung bis zu Waldmühle die Auswirkungen der vielen Niederschläge kennenlernen, denn in diesem Jahr konnte die Wiesenfläche noch nicht gemäht werden. Auch am Samstag stand an einigen Stellen noch Wasser! Dadurch waren Pflanzen, die erst nach einer Mahd gut sichtbar werden, kaum zu finden. Es gab aber dennoch genug Pflanzenarten zu entdecken, vor allem der Blut- und auch der Gilbweiderich gediehen sehr gut. Den Ampferarten hatte die Feuchtigkeit aber zugesetzt, sie waren vertrocknet. Und auch vom Großen Wiesenknopf gab es genügend Köpfchen zu entdecken.

 


Bienenfresserexkursion am 24. 7. 2016

viel mehr Interessenten als akzeptierbar, um nicht zu sehr bei der Jungenaufzucht der Bienenfresser zu stören, gab es für die Exkursion ins Pfälzer "Bienenfresser-Paradies" unter Leitung von Jörn Weiss, dem Gebietsbetreuer für die seit 2002 hier brütenden noch seltenen Vögel. Von diesem Ausguck im Bild ließen sich die Tiere relativ störungsfrei beobachten, für gute Fotos brauchte man aber eine große Brennweite. Im nächsten Jahr soll ein Beobachtungsposten erstellt werden, d.h. die Beobachtung wird noch besser werden. Es gibt auf jeden Fall wieder eine oder gar zwei Ausflüge zu den Bienenfressern, versprochen. Ein paar weitere Bilder stehen in der Bildergalerie.


Plaste ade! Die Plastiktüte wird abgeschafft

In Kooperation mit dem NABU zeigt die Supermarktkette REWE der Plastiktüte die Rote Karte und verzichtet auf deren weitere Abgabe. Dies wurde im REWE-Markt Schifferstadt mit der Bürgermeisterin Frau Volk offiziell begangen. Auf dem Bild mit dem Marktleiter sehen Sie die alternativen Packmittel für die Kunden. Wie man in anderen Supermärkten feststellen kann, wird auch dort immer mehr auf solche alternativen Packmittel anstelle der Plastiktüte gesetzt. Das ist ein sehr erfreulicher Schritt, der natürlich noch keine Trendwende bedeutet, um den Plastikmüll und vor allem die Mikroplastikpartikel im Meer zu verringern. Aber immerhin ein lobenswerter Anfang!

 

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Pressemitteilung der Firma REWE
PM REWE Verzicht auf Plastiktüten_Schiff
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NAJU-Kinderfest Mai 2016

das diesjährige Kinderfest unter dem Motto "Die große Welt der kleinen Insekten" verlief wieder sehr schön und auch noch regenfrei. Der begann erst beim Abbauen, so dass die Helfer doch noch nass geworden sind. In der Rheinpfalz vom 1.6. erschien ein schöner Artikel, siehe bei Presse. Auch bei der gleichzeitigen Wanderung im Maudacher Bruch wurden einige Tiere entdeckt wie ein Eichhörnchen, Haubentaucher und eine Gänsefamilie auf dem Weiher und auch ein Kuckuck ließ sich gut betrachten. Die meisten Vögel waren im dichten Grün aber nur zu hören, nicht zu entdecken. Das galt auch für das Froschkonzert in den Tongruben.


Pflanz- und Pflegeaktion Kinkelgrundstück April 2016

diese vielen Helfer haben am 2. April bei unserer Pflegeaktion auf dem Kinkelgrundstück mitgeholfen. Wir haben weitere Pflanzen in die angefangene Hecke am hinteren Rand gepflanzt sowie die vielen Sämlinge oder Wurzelausläufer auf den Grasflächen soweit möglich beseitigt. Diese Flächen sollen offen bleiben, um auch Insekten und anderen Tieren einen Lebensraum zu geben. Hier wurde auch eine Wildblumensaat ausgebracht. Allen Helfern herzlichen Dank!


Reinigungsaktion im Rehbachmündungsgebiet 2016


nun ist doch noch ein Artikel im Mannheimer Morgen über unsere Reinigungsaktion erschienen. Auf dem Bild sind aber noch nicht alle Teilnehmer abgelichtet. Einige kamen noch etwas später hinzu. Ein Bild wird angehängt.


Nistkastenbauen 2016

eine rege Nachfrage und viel Spaß beim Zusammenbauen der vorgefertigten Nistkästen herrschte bei unserer diesjährigen Aktion am 27.2. im Bauernhof Schmidt in Rheingönheim. Lesen Sie hier die beiden Presseartikel von Rheinpfalz und Mannheimer Morgen.


Stunde der Wintervögel 2016

Bisher kann man ja noch nicht wirklich von "Winter" sprechen bei den vielen blühenden Herbstblumen. Das merkt man auch in der Vogelwelt, überall hüpfen Kohl- und Blaumeisen im Geäst herum, Futterstellen sind kaum erforderlich, werden natürlich trotzdem angenommen. Aber richtige "Wintervögel" aus dem Norden sind eher selten zu sehen, ab und an Schwärme von Finkenvögeln oder Zeisigen in den Baumkronen, meist nicht klar zu erkennen und schnell wieder weg. Dennoch war unsere Wanderung im Maudacher Bruch ein schöner Erfolg mit immerhin 22 Vogelarten, darunter einem Wintergoldhähnchen und einem Gartenbaumläufer. Ein Bericht aus der Rheinpfalz folgt hier.


Pflanzenbeobachtung 2015 abgeschlossen

mit über 100 trotz der Trockenheit noch vorhandenen Blütenpflanzen wurde der Pflanzenarbeitskreis am 12.9. beendet. Erfreulich, dass entlang des Rheinufers zahlreiche Bestände des Ufer-Alants noch in voller Blüte stehen. Auch die Sumpf-Schafgarbe hat sich deutlich erholt und blüht sehr schön. Gerade angefangen hat die Blütezeit der Kahlen Aster, die dort ebenfalls in zahlreichen Gruppen vorkommt. Deutlich schwächer als früher blühen dagegen die Neophyten Indisches (Großes) Springkraut und die Goldruten. Das ist sicher aber kein echter Rückgang. Das können wir aber erst wieder im nächsten Jahr feststellen.

Insgesamt wurden 214 Blühpflanzen ohne Gräser und Sträucher identifiziert, ein doch merklicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.


Kinderakademie Herbst 2015

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Rückblick auf die Highlights der 1. Kinderakademie in Ludwigshafen
Rückblick KA Ludwigshafen Herbst 2015.pd
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zum ersten Mal haben wir in den Herbstferien in Ludwigshafen eine "Kinderakademie Natur" veranstaltet. 15 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren konnten Wissen zu einzelnen Tieren und Pflanzen in deren Lebensräumen sowie zu weiteren Themen zur Umwelt erwerben. Jeder Tag widmete sich schwerpunktmäßig einem Thema (z.B. Wasser, Vögel, Wald). Die Kinder vertieften dieses Wissen durch viele spielerische Aktivitäten und praktische Anwendung bei Exkursionen und Artenschutz-Maßnahmen.

Die Rückmeldungen der Kinder ergaben, dass es ihnen allen sehr viel Spaß gemacht hat.


Kräuterwanderung 15.8.2015 Rehbachtal

bei schönem Sommerwetter nach etwas nächtlichem Regen konnten die zahlreichen Teilnehmer die Pflanzenwelt des Rehbachtals und der angrenzenden Bereiche kennenlernen und sogar probieren.


Was kreucht und fleucht denn da?

NAJU-Kinderfest zum Tag der Artenvielfalt 2015

Am Samstag, den 30. Mai 2015 fand bei schönem Sommerwetter unser NAJU-Fest im Maudacher Bruch statt. 16 Kinder beschäftigen sich an verschiedenen Stationen mit dem Thema Artenvielfalt. Sie untersuchten, welche Tiere und Pflanzen am Waldrand leben, spielten das Leben der Bienen nach, bauten Samenbomen und lernten die Stimmen der Vögel kennen. Außerdem gab es eine Kräuterstation und ein Quiz, bei dem die Kinder ihr Wissen testen konnten. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Bei einer Amphibien-Staffel hieß es, sich ganz schnell in einen Frosch zu verwandeln und mit Taucherflossen und Faschings-Tröten auf Insektenjagd zu gehen. Dabei kam natürlich kein Insekt zu schaden, denn es handelte sich um kleine Insektenbilder, die mittels doppelseitigem Klebeband an der Tröte kleben blieben. Alle Teilnehmer erhielten zum Schluss eine Urkunde und ein kleines Vogelbuch.

die gleichzeitig stattfindende Vogelexkursion war ebenfalls gut besucht. Hier die Gruppe am Eingang zum Michaelsberg gegenüber dem Schreiber-Weiher. Sind da Pirole zu hören?

Nein, die blieben heute stumm. Dafür bettelten überall die Jungvögel nach Futter. Und trotz dichtem Grün waren auch einige Vögel zu beobachten.


Vogelstimmenwanderung  Mai 2015 im Gebiet Notwende-Melm

anläßlich der Stunde der Gartenvögel haben wir eine Vogelstimmenwanderung im Gebiet der Notwende-Melm durchgeführt. Das Gebiet ist sehr vielseitig, Häuser, viele Bäume, Hecken, ein Weiher, reaktivierte wasserführende Gräben mit Schilf, Wiesenflächen, Äcker und Wald. So konnten wir fast 30 Vogelarten sehen oder hören, besonders eindrucksvoll ein Pirol-Pärchen in einer hohen Pappel, aber auch ein scheues Teichhuhn. Die ebenfalls zurückgekehrten Teichrohrsänger waren sehr häufig zu hören, ließen sich aber nicht blicken, sondern blieben im Schilf versteckt.


Kräuterwanderung am 18. April 2015 im Rehbachtal

ein voller Erfolg war die Kräuterwanderung am 18. April. Eine große Teilnehmerschar konnte sich über die Frühjahrskräuter informieren, ihre Erkennung und Verwendung in der Küche. Dabei ging es nicht nur um Bärlauch, der war aber auch dabei. Außerdem waren schon einige der eher im Sommer verwendeten Pflanzen und einfach nur schöne Blüher dabei.


Kinkelpflegearbeiten Sept. 2015

am Samstag, 26.9.2015, haben 6 Aktive das Gelände unseres "Kinkelgrundstücks" bearbeitet und dabei nicht nur etwa zwei Drittel der Fläche gemäht sondern auch noch viele, wenn auch längst nicht alle, der vielen überall hervorsprießenden Sämlinge von Feldahorn, Kirsche, Eiche, auch Sträuchern sowie viele Wurzelausläufer beseitigt. Vor allem wichtig ist dabei, diese möglichst tief abzuschneiden, damit sie nicht sofort wieder austreiben. Die Arbeit konnte in der vorgesehenen Zeit leider nicht abgeschlossen werden, es müssen noch weitere Bereiche bearbeitet werden, damit das Gelände nicht total verbuscht.


Pflegeaktion Grundstück Kinkel, Maudacher Bruch, 2014

nach einem zweimaligen Arbeitseinsatz am 12. und am 25. Oktober 2014 war zwar noch nicht das gesamte Grundstück in bestem Zustand, aber dennoch präsentierte sich das Gelände wieder ansehnlich. Es gab noch genügend Verstecke für Insekten und Kleintiere, auf den gemähten Flächen hatte das Gras wieder eine Chance zu sprießen.

Bilder vom Herbst 2014 sind in die Bildergalerie eingestellt.


Pflanzenbeobachtung im Rehbachtal 2014

Vom 29.3. bis zum 12.9.2014 haben wir bei mehreren Besuchen die Pflanzenwelt im Bereich der Rehbachmündung und auf den neuangelegten Deichen untersucht. Dabei haben wir 276 Pflanzenarten (Blüten, Gräser und Sträucher) gefunden. Interessant ist vor allem der Unterschied zu den Vorjahren. Die Neuanlage der Deichbereiche hat doch zu einer deutlichen Veränderung des Artenspektrums geführt. Es wurden manche Arten verdrängt, andere hinzugefügt. Soviel Huflattich wie in diesem Frühjahr hatten wir noch nie. Dafür ist die Sumpf-Schafgarbe fast verschwunden. Ähnliches gilt für die Kohldisteln. Am Rheinufer hat neben Mäharbeiten (zur falschen Zeit) auch das Hochwasser deutliche Änderungen bewirkt. In diesem Jahr fehlt der früher teilweise massenhaft aufgetretene Ufer-Alant völlig. Wer sich nochmal dorthin begeben möchte, derzeit blühen noch die Spätblüher wie u.a. Astern, Berufkraut und Goldruten.


Besuch der Greifvogelstation Haßloch 2014

am 20. August 2014 haben wir die Greifvogelstation Haßloch besucht. Dort werden verletzte Vögel, nicht nur Greifvögel, wieder aufgepäppelt, um sie möglichst in die Umwelt zurück bringen zu können. Ein Besuch ist besonders auch für Kinder richtig spannend. Einige Bilder gibt es in der Bildergalerie.


Kräuterwanderung im Rehbachtal Mai und Juli 2014

Nicht gerade vom Wetter verwöhnt begann der Mai 2014 und auch die Kräuterwanderung wurde durch Regen beeinträchtigt. Trotzdem waren ca. 30 Interessierte zum Parkplatz am Wildgehege gekommen, um mehr über heimische Wildpflanzen und deren Nutzen für den Menschen zu erfahren. Gut 2 Stunden wurde so die Vegetation im Rehbachtal erforscht, der großen Gruppe wegen in zwei kleineren Grüppchen. Zum Abschluss wurde noch der geschützte Bärlauchbestand am Rand des Wildgeheges angesehen.

Eine Wiederholung der Wanderung am Samstag, dem 12. Juli, zeigte die typischen Sommerblumen am Straßenrand, wie Wegwarte, blauer Natternkopf und Wilde Möhre, sowie die der Feuchtwiese: Großer Wiesenknopf, Mädesüß, Gilbweiderich, Tüpfel-Johanniskraut und Rainfarn. Im Waldbereich war neben der auch am Wegrand häufigen Echten Nelkenwurz der Wald-Ziest und vor allem das Hexenkraut auffallend.

am Parkplatz beim Wildpark am 1. Mai 2014
am Parkplatz beim Wildpark am 1. Mai 2014
eine Teilgruppe am Ende der Wanderung
eine Teilgruppe am Ende der Wanderung

Nistkastenbau am 15.2.2014

am Samstag, 15.2.2014, bastelte eine vergnügte Schar aus Jung und Alt im Bauernhof Schmidt in Rheingönheim Nistkästen für Höhlenbrüter. Der Mannheimer Morgen berichtete darüber. Einige Bilder können Sie auch in der "Bildergalerie" ansehen.

Hier der Bericht aus dem MM:

 


Stunde der Gartenvögel

Unsere Maiwanderung im Nachgang zur Stunde der Gartenvögel 2014 stand nicht unter dem Segen von Petrus. Es begann bald nach Beginn kräftig zu regnen, so dass die Wanderung im Maudacher Bruch verkürzt wurde. Dennoch waren viele Vogelarten sehr schön und häufig auch einzeln zu hören, was im Frühjahr nicht oft geschieht. Darüberhinaus konnten Vögel bei der Fütterung ihrer Jungen beobachtet werden, u.a. ein Buntspechtweibchen, das sein Junges fütterte. Der Kuckuck ließ sich nicht nur häufig hören, sondern auch gut sehen! Trotz wenig einladender Witterung also doch eine gute Wanderung

Am Sonntag, 13.05.12, trafen wir uns zu unserer Exkursion ins Rehbachtal um 16 h am Parkplatz des Wildgeheges. Bei schönem, wenn auch etwas kühlem Maiwetter lauschten wir den Vögeln in Gebüsch und Bäumen oder auch am Himmel und beobachteten die Pflanzen am Weg, von denen allerdings nur wenige gerade in Blüte standen. Selbst die Pfeilkresse war bereits ziemlich verblüht. An Pfaffenhütchen und Traubenkirsche konnten schon ziemliche Nester der jeweiligen Gespinstmotte festgestellt werden. Einen guten Eindruck machte der Bestand der Essigrose, die allerdings noch keine Blütenansätze aufwiesen. Im Wald überraschte ein Bestand des Doldenmilchsterns.

Bei den Vögeln war insbesonders die Nachtigall sehr aktiv und zahlreich vorhanden. Auch Mönchs- und eine Gartengrasmücke, Rotkehlchen, Buchfink und andere waren zu hören und zu sehen. Neben Mauerseglern waren auch Rauch- und erfreulicherweise Mehlschwalben am Himmel auf Nahrungssuche. Dagegen ließ sich kein einziger Kuckuck oder Pirol vernehmen und auch im Schilf war kein Rohrsänger, der sein Lied erschallen ließe. Dennoch waren 21 Arten vorhanden.


Stunde der Wintervögel

Die Stunde der Wintervögel 2014 war nicht gerade vom Wetter begünstigt. Der milde "Winter" lässt viele Vögel ganz normal nach Futter suchen, so dass der Besuch an Futterstellen recht gering ist. Man findet also weniger Vogelgruppen an festen Plätzen als normalerweise im Winter. Zusätzlich begann es zu regnen, als wir zur Begehung im Maudacher Bruch aufbrachen. Und Regenschirme vergrämen zunächst mal die Vogelwelt, zumal wenn eine größere Gruppe auftaucht. Daher war die Anzahl dieses Mal niedriger als in 2013. Immerhin waren wieder 19 Arten zu sehen, die größte Zahl die auf den Äckern grasenden Graugänse mit etwa 80 Tieren. Der in Deutschland insgesamt am häufigsten gezählte Haussperling war bei uns allerdings gar nicht vorhanden. Am Ortsrand Maudachs kann man ihn allerdings schon noch entdecken. So waren wie immer die Kohl- und die Blaumeise die häufigsten Singvögel bei der Begehung.

Zur Stunde der Wintervögel 2013 haben wir mit toller Beteiligung einen Spaziergang im Maudacher Bruch unternehmen. Dabei wurden diesmal 26 Vogelarten beobachtet, da auch viele Wasservogelarten auf den Weihern und den Feldern (Gänse) zu sehen waren. Die Gänse waren auch die häufigsten Vögel, vor Blässhühnern und Kohlmeisen. Die anderen "üblichen" Wintervögel wie Finken und Sperlinge, Amseln, Rotkehlchen und Zaunkönige, waren wesentlich seltener oder gar nicht zu sehen oder zu hören. Ein schöner Bericht aus der Rheinpfalz ist unter dem Stichwort Presse zu finden.

Nach der erfolgreichen Premiere im Januar 2011 hatten wir auch am 7. Januar 2012 einen Spaziergang im Maudacher Bruch unternommen. Die Beobachtung der Wintervögel im Bruchgebiet war ein schöner Erfolg. Kohl- und Blaumeisen überall im Gezweig. Dagegen keine Amseln oder Rotkehlchen und auch kein Zaunkönig. Halsbandsittiche und Ringeltauben lagen nach den Meisen und dem Grünfink an 4. und 5. Stelle der Häufigkeit. Draußen auf der Feldplatte waren sehr viele Krähen und einige Grau- und Kanadagänse zu sehen, auf dem Schreiberweiher Reiherenten, Schnatterenten und sogar einige Tafelenten. Sperlinge wurden bei der Fütterstelle im Kleingartengebiet gesehen. Der Buntspecht (bzw. einige) hämmerte an den alten Baumstämmen. Auch ein Kleiber ließ sich blicken.

Normalerweise sind auch Amseln vor allem am Efeu zu finden, allerdings waren es 2012 deutlich weniger als in den Vorjahren. Gelegentlich entdeckt man die seltenere Wacholderdrossel. Mit etwas Glück kann man den Grünspecht nicht nur hören und Schwanzmeisen hangeln sich durchs Geäst. Am Sonntag habe ich sogar einen Sperber entdeckt. Überraschend selten dagegen der Buchfink, der normalerweise recht häufig ist.

Wer die Vögel nicht kennt, beim NABU kann man sie anschauen und bei Exkursionen auch kennenlernen.

Siehe auch unter Presse!

G. Wassmuth


Reinigung im Rehbachtal

wie seit fast 30 Jahren haben wir auch im Frühjahr 2012 im unteren Rehbachtal Schmutz und andere Zivilisationshinterlassenschaften entfernt. Die Aktion lief im Rahmen der Säuberungsaktion des Marketingvereins "Sauberes Ludwigshafen". Ein Foto aus dem Mannheimer Morgen finden Sie unter der Rubrik Presse.

Bilder in der Bildergalerie

am Samstag, 8.3.2014 haben bei herrlichstem Frühlingswetter einige Helfer das Mündungsgebiet des Rehbachs von dort abgelagertem Unrat befreit. Im Mannheimer Morgen wurde mit Bild darüber berichtet. Allerdings waren noch nicht alle Helfer beim Fototermin anwesend. Neben der Sammeltätigkeit wurden noch einige Austriebe der Herkulesstaude (Kaukasischer Bärenklau) ausgegraben, da sich dort ein riesiges Feld entwickelt hat und von der Stadt bisher wenig dagegen unternommen worden ist trotz mehrfacher Meldung des Standorts.

 


10 Jahre Bachpatenschaft im Rehbachtal (seit 2002)

Im August 2002 übernahm der NABU Ludwigshafen eine Bachpatenschaft für das Rehbachtal unterhalb des Wildgeheges. Das ist nunmehr genau 10 Jahre her. Seit damals kümmern wir uns nicht nur in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung um die richtige Mähzeiten sondern pflegen auch das am Deich gelegene Areal der Essigrose, die sich prächtig entwickelt hat, und beobachten und kartieren vor allem die Pflanzenwelt. Trotz einiger interessanter Neufunde bemerken wir dabei leider auch, dass einige Pflanzen heute nicht mehr oder nur noch gelegentlich vorkommen, z.B. die Wiesenraute oder die Schaben-Königskerze. Und dann stehen im Mündungsbereich jetzt wieder Deicherhöhungsmaßnahmen an, für die bereits die Oberbodenschicht abgetragen und separat gelagert wurde. Dies geschah leider ohne unsere Kenntnis und dabei wurden auch einige schöne Pflanzenexemplare zugeschüttet. Die wirklich wichtigen Bereiche am Giulini-Deich sollen aber intakt bleiben, hoffen wir, dass es auch so sein wird.


Pflanzenarbeitskreis Rehbachtal

seit 2003 beobachten wir welche Pflanzen im Rehbachtal beheimatet sind. Dies haben wir 2013 fortgesetzt, um auch die Veränderungen durch verschiedenste Einflüsse zu dokumentieren. So haben wir 2011 250 Arten, 2012 sogar 280 Blütenpflanzen (ohne Bäume) festgestellt, einige davon zum ersten Mal. 

Die umfangreichen Deicherhöhungsbaumaßnahmen wurden inzwischen abgeschlossen, die Deiche mit Grassamen versehen. Es bleibt abzuwarten, welche der früheren Pflanzenarten sich wieder ausbreiten werden. Erfreulich ist, dass die ergriffenen Schutzmaßnahmen die Pflanzen außerhalb des Arbeitsbereichs tatsächlich schützen konnten, So haben wir im Mai 2013 das Hohe Veilchen in zahlreichen Exemplaren wieder finden können. Höchst unerfreulich dagegen die weitere Ausbreitung der "Herkulesstaude" (kaukasischer Bärenklau), der ja bei Berührung im Sonnenlicht zu starken Verbrennungen führen kann.

Mit der letzten Begehung am 20.9.2013 haben wir unsere Pflanzenbeobachtung im Rehbachgebiet für 2013 beendet. Das Jahr 2013 war vom Wetter her schon ein spezielles Jahr, nasses und kühles Frühjahr, dann heißer und sehr trockner Sommer und plötzlich wieder ein recht kalter September. Darunter litten einige Pflanzen, vor allem wenn sie Anfang Juli abgemäht worden waren. Dennoch haben wir wieder insgesamt fast 300 Pflanzenarten (ohne Bäume) im Gebiet festgestellt, darunter auch einige Neuigkeiten, allerdings nicht so spektakulär wie die Sushi-Pflanze 2012. Diese haben wir in 2013 nicht wieder aufgefunden. Einige Bilder sehen Sie in der Bildergalerie.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte: die nächsten Termine sind unter Aktuelles aufgeführt. Treffpunkt am Pumpenhäuschen in der Kurve der Kreisstraße nach Altrip (Abzweigung zum Kiefweiher).


Asiatische Gemüsepflanze wächst am Rheinufer

Perilla frutescens, jap. Shiso, auch Sesamblatt, Wilder Sesam oder (fälschlich) Schwarznessel genannte Pflanze wurde am 22.9.2012 am Rheinufer angetroffen. Die Bestimmung der uns völlig unbekannten Pflanze aus der Familie der Lippenblütler erfolgte durch Johannes Mazomeit. Die Blätter der Pflanze werden in der japanischen und koreanischen Küche vielfältig verwendet. In Deutschland ist sie wohl eher als Zierpflanze anzutreffen und hat sich so womöglich selbständig gemacht. Wir werden in nächsten Jahr nachschauen, ob die Pflanze wieder auftaucht, sich also als neuer Neophyt etablieren wird.

2013: wir haben die Pflanze nicht nochmal entdeckt. Allerdings war der Uferweg recht spät gemäht worden.


Rehbachtalspaziergang August 2013

Nachdem die im Mai 2013 geplante Begehung im Rehbachtal wegen des Dauerregens sozusagen ins Wasser fiel, fand der Ersatztermin mit der Sommerflora am 17. August bei herrlichem Sommerwetter großes Interesse. Dabei konnte der Einfluss des trocknen und heißen Juli sehr gut beobachtet werden. Die erst spät (wegen der Nässe nach dem Hochwasser im Juni) gemähten Wiesen zeigten nur einen schwachen Gräseraufwuchs. Die typischen Stromtalpflanzen wie Beinwell und Mädesüß waren eher nicht beeinträchtigt. Aber auch der Große Wiesenknopf (Blutströpfchen), Bibernelle, Seifenkraut und viele andere Wildkräuter konnten gezeigt und ihre Anwendung als Gemüse- oder Heilpflanze erläutert werden. An seltenen Pflanzen wurde auf den Hühnerbiss, den Weidenalant und den Echten Haarstrang und natürlich auch die Essigrose verwiesen.


Reinigung Fledermauskästen im Maudacher Bruch

Seit 2003 haben wir im Maudacher Bruch Fledermauskästen aufgehängt, die auch von Vögeln, vor allem Blaumeisen, stark genutzt werden. Deshalb ist am Ende der Vogel-Brutzeit eine Reinigung der Kästen erforderlich. Dies machen wir immer im Juli, damit die Kästen wieder von Fledermäusen genutzt werden können. Leider werden seitens Grünflächenamt immer wieder Bäume mit den Kästen gefällt und die Kästen sind anschließend weg. Eine Information im Vorfeld gibt es leider nicht. Dies würde aber helfen, die Kästen zu sichern und neu aufzuhängen.


2013 Pflanzaktion im Maudacher Bruch (hinterm Kinkel)

am Samstag, 13.04.13 haben wir auf unserem Grundstück hinter der Kleingartenanlage Im Kinkel (rechterhand vorbeigehen!) die hintere Grundstückgrenze durch eine Heckenpflanzung gegen das laufende Wegackern durch den Landwirt gesichert. Wir hatten durch Nachmessung festgestellt, dass das hintere Ende um bis zu 7,5 m !!! weggezackert worden war. Einen Teil davon haben wir uns sozusagen "zurückgeholt". Einige Bilder in der Bildergalerie.

Leider hat unser Landwirt in diesem Sommer keine Mäharbeiten durchgeführt, so dass sehr viele Baumsämlinge oder -schösslinge aufgegangen sind. Unsere Pflegearbeiten am 12. Oktober 2013 haben nicht genügt, die ganze Fläche wieder "auf Stand zu bringen". Dazu waren auch zu wenig Helfer vor Ort. So werden wir noch einmal tätig werden müssen.

Nach dem wunderschönen warmen und trockenen Wetter im März überraschte ein kräftiges Gewitter am Freitagabend, so dass am Samstag, 5. April 2014Gummistiefel angesagt waren. Immerhin konnten die leider nur vier Aktiven die Schlehenschösslinge und auch Kirschentriebe in den freien Flächen weitgehend entfernen, bevor ein erneuter heftiger Regenschauer uns die Arbeiten beenden und den Heimweg antreten ließ.

Jetzt muss man mal die nächsten Wochen abwarten und dann die Wiesenflächen mähen, damit sie auch dauerhaft als solche erhalten bleiben.

Übrigens wird das auf der Fläche errichtete Insektenhotel sehr gut angenommen. Die meisten Löcher sind zugemauert, einige Bienen konnten bei ihrer "Arbeit" beobachtet werden.


Gottesanbeterin in Ludwigshafen: Sommer 2011

Foto: Marco Borgwald
Foto: Marco Borgwald

 

Auch in Ludwigshafen ist die Klimaerwärmung zu spüren. So wurden nach dem Fund einer Gottesanbeterin in der Gärtnerei Pfeiffer in Oppau nun auch in der Innenstadt diese aus dem Mittelmeergebiet stammenden Insekten gefunden. Die Aufnahme wurde am 18. 8.2011 am Berliner Platz gemacht.


Pflege des Essigrosenbestands im Rehbachtal 2011

Bei herrlichem Spätherbstwetter wurde das Essigrosengebiet im Rehbachtal am 5.11.2011 nach Schösslingen von Schlehen und Hartriegel durchsucht und diese hier unerwünschten Triebe bodennah abgeschnitten. Insgesamt hat sich der Bestand prächtig entwickelt. So werden wohl auch im Mai 2012 wieder viele Knospen aufblühen können. (Bilder in der Bildergalerie)