Willkommen beim NABU Ludwigshafen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Die NABU-Gruppe Ludwigshafen besteht seit 1982. Aktuell haben wir etwa 550 Mitglieder. Seit Beginn setzt sich die Gruppe für Naturschutz und insbesondere Vogelschutz ein. Wir haben in mehreren Gebieten Nistkästen aufgehängt wurden, die jährlich betreut werden. Außerdem engagieren wir uns in der Landschaftspflege und in der Umweltbildung. Als Angebot für Kinder von ca. 7 - 12 Jahren haben wir eine Kindergruppe gegründet, die von fachlich kompetenten Mitgliedern geführt wird und sich regelmäßig trifft (siehe Aktuelles)

 

Erfahren Sie mehr über uns!


Nistkastenbau bei Groß und Klein beliebt

Wer zieht wohl ein?

Wenn am vergangenen Samstag aus dem Müllheizkraftwerk der GML in Ludwigshafen ungewöhnliche Geräusche drangen, wenn lautes Hämmern von Kinderlachen und dem sanften Summen der Akkuschrauber untermalt wurde, dann lag das daran, dass hier unter fachkundiger Anleitung des Naturschutzbundes (NABU) Ludwigshafen fleißig Nistkästen für heimische Brutvögel gebaut wurden.

 

Schon zum achten Mal bietet die Ludwigshafener NABU-Gruppe ihren beliebten Nistkastenbau-Workshop für Groß und Klein an. Diesmal fand die Aktion erstmalig bei der GML statt, die freundlicherweise ihr Freilandklassenzimmer dafür zur Verfügung stellte. Mit großer Hingabe und viel handwerklichem Geschick zimmerten rund 30 Personen innerhalb von zwei Stunden ca. 30 neue Vogelkinderstuben. Zur Auswahl standen drei verschiedene Bausätze: Der gängige Kasten mit 32 mm Lochdurchmesser für Kohlmeise, Kleiber und Spatz, ein Modell mit kleinerem Loch für zierlichere Meisenarten wie z.B. die Blaumeise sowie eine Halbhöhle für Nischenbrüter wie das Rotkehlchen oder den Hausrotschwanz.

 

Besonderen Anklang fand die Aktion dieses Jahr bei Großeltern, die gemeinsam mit ihren Enkeln werkelten und meist wurde für Tante, Onkel oder den Opa in München gleich noch ein Kasten mitangefertigt. Februar ist die beste Zeit im Jahr, um noch neue Nisthilfen für die anstehende Brutsaison aufzuhängen. Darüber hinaus fliegen Vögel auf naturnahe Gärten: Im Schutze heimischer Bäume, Büsche und Sträucher bauen einige Arten gerne ihre Nester und heimische Stauden und Wildkräuter sorgen für einen gut gedeckten Tisch an Insekten und Samen, damit die Jungvögel kräftig und stark werden.


Fernsehbericht zur Stunde der Wintervögel

unter folgendem Link können Sie sich die Fernsehaufzeichnung aus dem Maudacher Bruch bei unserer Winterwanderung am 6. Januar anschauen, viel Vergnügen.

 

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Mitmachaktion-des-NABU-Warmer-Winter-weniger-Amseln,vogelzaehlung-100.html


TWL Interview zu Wintervögeln

unter folgendem Link finden Sie ein Interview zu den Wintervögeln und der Exkursion im Maudacher Bruch:

 

https://www.twl-kurier.de/kein-platz-fuer-wintervoegel-3377


am 12. Oktober wurde er verkündet, der Vogel des Jahres 2019:

Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

 

Wir, der NABU Ludwigshafen, wollen in diesem Jahr natürlich auch eine Wanderung zu Feldlerchen anbieten. Dazu müssen wir aber abwarten, dass sie wieder zu uns zurückkehren, und schauen, wo sie am besten zu beobachten sind. Dann werden wir Sie hier über entsprechende Angebote informieren. Bis dahin, bitte noch etwas Geduld.


Eine gute Gelegenheit, den Waldkauz mal zu hören, bietet der Winter mit der Balzzeit der Käuze. Im westlichen Maudacher Bruch meist eher nahe Oggersheim sind abends nach Einbruch der Dunkelheit häufig die Balzrufe zu verhören. Mit etwas Glück kann man auch mal einen großen fliegenden Schatten erkennen.

Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Waldkauz, Vogel des Jahres 2017 - Foto: Marcus Bosch


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Unsere aktuellen Termine finden Sie unter dem Stichwort "Aktuelles", in der Termindatenbank werden auch Termine von Nachbargruppen aufgeführt.

Zunächst ein Hinweis auf ein sinnvolles Produkt gegen den Vogeltod an unseren Fensterscheiben.


Amselsterben auch 2018

 

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 96/18 | 21. AUGUST 2018

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 Umwelt/Vögel/Usutu

 

NABU: Usutu-Virus tötet mehr Amseln als je zuvor

 

Raum Nürnberg, Bremen und Hamburg erstmals vom Virus betroffen

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Berlin – Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere unter www.nabu.de/usutu-melden zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. „Wir haben in diesem Jahr bereits 1.500 Meldungen von Usutu-Verdachtsfälle erhalten, knapp zwei Drittel davon alleine im August“, so NABU-Vogelschutz-Experte Lars Lachmann.

 

Dies ist der Anfang der Pressemitteilung. Auf der vorstehend genannten Internetseite können Sie weitere Informationen erhalten zur Meldung und zum Einsenden gefundener kranker Amseln. Helfen Sie bitte mit bei der Erfassung!

 

Nachtrag Januar 2019: wir sind wohl in der Vorderpfalz ganz gut davongekommen. Es gab wohl einige kranke Amseln, aber insgesamt ist die Amselpopulation nicht wesentlich eingebrochen. Dort, wo Efeu in die Bäume rankt, finden sich auch jetzt im kalten Januar meist mehrere Amseln ein, schauen Sie mal selbst!


Hilfe gegen Vogeltod an Fensterscheiben

Durch Nachfrage eines Mitglieds, bei dem sehr oft Vögel gegen die Fensterscheiben fliegen, was sie meist mit ihrem je sowieso kurzen Leben bezahlen, fand ich im Internet einen Anbieter für den sog. "Birdpen", www.birdpen.de

Es handelt sich um einen fast unsichtbaren UV-Lack, der von den Vögeln erkannt wird und so etwa 70 % Reduktion des Vogelsterbens an unseren Glasflächen bringen soll. Hat jemand eigene Erfahrungen mit einem solchen Stick oder ähnlichen den Vogelschlag reduzierenden Mitteln? Über Mitteilungen freuen wir uns.