Willkommen beim NABU Ludwigshafen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Die NABU-Gruppe Ludwigshafen besteht seit 1982. Aktuell haben wir etwa 550 Mitglieder. Seit Beginn setzt sich die Gruppe für Naturschutz und insbesondere Vogelschutz ein. Wir haben in mehreren Gebieten Nistkästen aufgehängt wurden, die jährlich betreut werden. Außerdem engagieren wir uns in der Landschaftspflege und in der Umweltbildung. Als Angebot für Kinder von ca. 7 - 12 Jahren haben wir eine Kindergruppe gegründet, die von fachlich kompetenten Mitgliedern geführt wird und sich regelmäßig trifft (siehe Aktuelles)

 

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Wo bleiben die Gartenvögel?

Eine vorläufige Auswertung des NABU bezüglich der inzwischen (bis 9.1.) gemeldeten Wintervögel hat vor allem im Südwesten Deutschlands, also auch bei uns in Rheinland-Pfalz, einen sehr starken Rückgang von etwa 50 % an Vögeln gezeigt. Es scheint aber doch lokal sehr unterschiedlich zu sein. Meine Beobachtungen im Maudacher Bruch bereits seit der Adventszeit zeigen bei den Kohl- und Blaumeisen keinen signifikanten Rückgang. Dagegen waren deutlich weniger Finkenvögel und auch weniger Schwanzmeisen zu entdecken. Gute Zahlen zeigen die Amseln, die sich an den noch vorhandenen Früchten laben, z.B. am Wilden Wein.  Gelegentlich waren auch kleinere Trupps von Wacholderdrosseln als Wintergäste zu beobachten. Eher versteckt und unauffällig leben derzeit der Zaunkönig und das Rotkehlchen. Diesen sollten wir jetzt etwas Weichfutter hinstellen, bei der gefrosteten Erde finden sie kaum noch Insekten.

Bei den robusten "Großvögeln" wie den Krähen, Eichelhäher und Elstern und natürlich auch dem Halsbandsittich gibt es stabile Zahlen, ebenso bei den Ringel- und Türkentauben. Und auch die Buntspechte sind zahlreich zu beobachten, manchmal aber eher selten auch der Schwarz- und der Grünspecht.

Mein Fazit: bisher gibt es höchstens bei den Finkenvögeln (Grünlinge, Stieglitze u.a.) einen deutlichen Rückgang, alle anderen Arten scheinen noch stabil zu sein und vom Usutuvirus ist bei den Amseln bisher nichts zu sehen.

10.1.2017 g.waßmuth

 


Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Waldkauz, Vogel des Jahres 2017 - Foto: Marcus Bosch


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Unsere aktuellen Termine finden Sie unter dem Stichwort "Aktuelles", in der Termindatenbank werden auch Termine von Nachbargruppen aufgeführt.

Zunächst ein Hinweis auf ein sinnvolles Produkt gegen den Vogeltod an unseren Fensterscheiben.


Hilfe gegen Vogeltod an Fensterscheiben

Durch Nachfrage eines Mitglieds, bei dem sehr oft Vögel gegen die Fensterscheiben fliegen, was sie meist mit ihrem je sowieso kurzen Leben bezahlen, fand ich im Internet einen Anbieter für den sog. "Birdpen", www.birdpen.de

Es handelt sich um einen fast unsichtbaren UV-Lack, der von den Vögeln erkannt wird und so etwa 70 % Reduktion des Vogelsterbens an unseren Glasflächen bringen soll. Hat jemand eigene Erfahrungen mit einem solchen Stick oder ähnlichen den Vogelschlag reduzierenden Mitteln? Über Mitteilungen freuen wir uns.