Willkommen beim NABU Ludwigshafen

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Die NABU-Gruppe Ludwigshafen besteht seit 1982. Aktuell haben wir etwa 550 Mitglieder. Seit Beginn setzt sich die Gruppe für Naturschutz und insbesondere Vogelschutz ein. Wir haben in mehreren Gebieten Nistkästen aufgehängt wurden, die jährlich betreut werden. Außerdem engagieren wir uns in der Landschaftspflege und in der Umweltbildung. Als Angebot für Kinder von ca. 7 - 12 Jahren haben wir eine Kindergruppe gegründet, die von fachlich kompetenten Mitgliedern geführt wird und sich regelmäßig trifft (siehe Aktuelles)

 

Erfahren Sie mehr über uns!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Unsere aktuellen Termine finden Sie unter dem Stichwort "Aktuelles", in der Termindatenbank werden auch Termine von Nachbargruppen aufgeführt. 

 


hallo Fledermausinteressierte

hier ein Brief für alle, die sich dafür interessieren:

Liebe Fledermausbegeisterte und alle die es noch werden wollen.

Ich freue mich über die Gelegenheit mich kurz vorstellen zu können. Mein Name ist Katharina Schritt und ich darf im Rahmen des Projektes Fledermäuse Willkommen den bereits sehr aktiven Fledermausschutz in Rheinland-Pfalz unterstützen.

 

Das "Projekt Fledermäuse Willkommen!" wurde bereits vor einigen Jahren mit großem Erfolg eingeführt um die Akzeptanz gebäudebewohnender Fledermäuse zu erhöhen und Quartierbesitzer besonders zu ehren.

 

In der Neuauflage des Projektes wird nun verstärkt die Schulung ehrenamtlicher Fledermausschützer*innen in Angriff genommen, da sich diese faszinierenden Tiere einem ungeübten Beobachter nicht so einfach erschließen wie die meisten anderen Arten.

Zudem zählen Fledermäuse bekanntlich zu den bedrohtesten Säugetieren Deutschlands und ihr Erhaltungszustand ist meist nicht ausreichend bekannt.

So gibt es in Sachen Fledermausschutz einen großen Handlungsbedarf und mit den entsprechenden Kenntnissen auch viele praktische Möglichkeiten sich für den Schutz der kleinen Flugakrobaten einzusetzen.

 

Die Weiterbildung wurde in drei Themengebiete aufgeteilt, so ist für alle Vorlieben etwas dabei. Wer möchte kann natürlich auch alle Module belegen und darüber hinaus an praktischen Einsätzen teilnehmen.

 

Wir bilden aus:

Fledermausfreund*innen.

Hier kann alles notwendige zum Thema Pflege und Umgang mit Fundtieren erlernt werden.

 

Fledermauskundschafter*innen.

Hier werden die Grundlagen zur Bioakustik vermittelt um ein möglichst eingriffsfreies Monitoring der Fledermäuse zu ermöglichen. Der Umgang mit einem Detektor, die Artanalyse anhand der Echoortung sowie praktische Einsatzmöglichkeiten werden besprochen.

 

Fledermausberater*innen.

Werden in der Beratung von Quartierbesitzern geschult. Hier geht es sowohl um Mediation im Falle einer ablehnenden Haltung den Fledermäusen gegenüber als auch um die Beratung von Quartierbesitzern bei konkreten Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen.

 

Zu allen Modulen gehört ein Einblick in die Grundlagen der Biologie der Fledermäuse und es gibt weitere spannende Informationen Rund um das Thema. Natürlich stehen die Projektmitarbeiter für alle Fragen hierzu auch gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Zu guter Letzt startet ein weiteres sehr spannendes Projekt um die Biotopvernetzung in der Biosphärenregion Pfälzer Wald bis zu den Rheinniederungen wieder herzustellen.

Öffentliche Gebäude, welche traditionell von einigen Arten als Quartiere bevorzugt werden und für einige Arten auch von essentieller Bedeutung sind, sollen den Fledermäusen wenn möglich wieder zugänglich gemacht werden.

Hierfür sollen langfristig die geeigneten Gebäude erfasst und auf Fledermausquartiere kontrolliert werden. Maßnahmen zur Wiederherstellung von Quartieren, die verschlossen wurden, sollen regelmäßig auf ihren Erfolg überprüft werden.

Eine hervorragende Gelegenheit "die eigenen" Fledermäuse kennenzulernen.

Welche Arten leben vor Ort und wo? Sind die Populationen stabil?

Viel kann zum Erhalt vor Ort beigetragen werden.

Diejenigen, die hier bei Ausflugszählungen vor Ort oder Quartierbegehungen einen Einblick erhalten wollen, sind herzlich eingeladen sich anzuschließen.

 

Alle Interessierten in Sachen Fledermäuse können sich an uns wenden. Neugier reicht völlig, tiefere Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Mit den entsprechenden Grundlagen ist das Beobachten von Fledermäusen kein Hexenwerk und es eröffnet sich eine ganz neue, meist völlig unbemerkte und umso faszinierendere Welt.

 

Herzliche Grüße

Euer "Fledermäuse Willkommen!" Team.

 
Dipl. Biol. Katharina Schritt
NABU Rheinland-Pfalz Fledermäuse Willkommen Projektkoordinatorin Süd
Frauenlobstraße 15-19
55118 Mainz

 

Tel: 0151-56663015, <katharina.schritt@nabu-rlp.de>

Wettbewerb "Der Klimawandel vor unserer Haustür"

Liebe Freund*innen des Umwelt- und Klimaschutzes,

 

bis zum 30.11.2020 kann noch bei unserem Wettbewerb "Der Klimawandel vor unserer Haustür" mitgemacht werden.

 

Worum geht's?

Es ist ein Wettbewerb für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem Ziel möglichst konkrete Veränderungen des Klimawandels „vor der Haustür“, also hier bei uns in Deutschland, aber auch in anderen Regionen der Welt, nachvollziehbar zu gestalten. Dabei soll auf das Problem des Klimawandels sowohl in seinen lokalen Auswirkungen in Deutschland sowie in verschiedenen Regionen der Welt aufmerksam gemacht werden.

 

ALSO: Welche Folgen hat der Klimwandel in Deiner Stadt, in Deiner Region? Eingereicht werden können Texte, Fotos, Zeichnungen, Grafiken und Videos.

Inspirationen könnt ihr Euch auf unserer Homepage www.climateproject.de holen. Dort können bereits die ersten eingereichten Beiträge angeschaut werden.

 

Aus den eingereichten Beiträgen wird eine Broschüre für die Umweltbildung zum Thema „Der Klimawandel vor unserer Haustür- die Regionen der Welt“ entstehen, welches in der entwicklungspolitischen und umweltpolitischen Bildungsarbeit eingesetzt werden kann.

 

Mitmachen lohnt sich: Der 1. Preis wird in Höhe von 500 Euro, der 2. Preis in Höhe von 200 Euro und zwei 3. Preise werden in Höhe von jeweils 100 Euro vergeben.

 

Wir freuen uns auf interessante und spannende Beiträge.

 

Grüße vom

 

Climateproject Team



Kindergruppe

Am 26.08.2020 werden wir mit der Kindergruppe neu starten. Schließlich war die Pause jetzt lange genug. Ich hoffe nur, dass wir nicht so schnell eine Corona-Pause einlegen müssen.
Um die aktuellen Hygienemaßnahmen einhalten zu können, bitten wir alle, die an der Kindergruppe Interesse haben, sich vorher unter ludwigshafen@naju-rlp.de zu melden. Dann können wir den Treffpunkt und die genauen Termine weitergeben.

 

Unten auf dieser Seite wird ein Hinweis auf ein sinnvolles Produkt gegen den Vogeltod an unseren Fensterscheiben gegeben.

 


Vogel des Jahres 2021

schon seit 1971 küren NABU und LBV den „Vogel des Jahres“ – doch zum 50. Jubiläum ist alles anders: Erstmals rufen wir die Bevölkerung dazu auf, den „Vogel des Jahres“ 2021 selbst zu wählen.
 
Ist Ihr Lieblingsvogel besonders farbenprächtig, singt am schönsten oder sollte besonders geschützt werden? Welcher Vogel es auch ist: Nominieren Sie ihn für die große Vogelwahl und laden Sie Freund*innen und Familie zum Mitwählen ein. Zur Auswahl stehen 307 Arten – alle bei uns brütenden Vögel und die wichtigsten Gastvögel.

 

https://www.vogeldesjahres.de/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=201009+NABU-News

Das Schwarzkehlchen - unser Favorit für den Vogel des Jahres

Liebe Naturfreunde,

 

jetzt seid ihr gefragt! Dieses Jahr dürft ihr selbst den nächsten Vogel des Jahres wählen.
Es wurden bereits mehrere Wahlkampfteams gegründet. Seid dabei und unterstützt das Team des NABU in der Süd- und Vorderpfalz!
Unser Favorit ist das Schwarzkehlchen. Dieser hübsche kleine Singvogel steht für eine vielfältige naturnahe Landschaft mit Blumenwiesen, wilden Hecken und Brachflächen. Hier fühlt es sich wohl und findet genügend Insekten, Spinnen und Würmer, um seine Jungen aufzuziehen. Eingestreute Büsche und Einzelbäume dienen dem Schwarzkehlchen als Singwarte. Mit etwas Glück kann man es bei einem Spaziergang auf einem Zaunpfahl oder einem Busch sitzend beobachten. An seinem schwarzen Kopf, der schwarzen Kehle, dem weiße Halsring und der orange-braunen Brust lässt es sich leicht erkennen. Sein Nest baut das Schwarzkehlchen nah am Boden. Leider fallen jedes Jahr zahlreiche Schwarzkehlchen-Nester, -Gelege und -Jungvögel der frühen Mahd von Wegrändern und Wiesen zum Opfer. Ehemalige Brachflächen werden gerodet der bebaut. Mit der Wahl des Schwarzkehlchens zum Vogel des Jahres wollen wir auf die Bedeutung dieser wertvollen Biotope hinweisen. 

 

Hier könnt ihr eure Stimme für das Schwarzkehlchen abgeben:

https://www.vogeldesjahres.de/vorwahl/Schwarzkehlchen/NABU%20Region%20S%c3%bcd-%20und%20Vorderpfalz/


Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

 

Der gefiederte Liebesbote steht auf der globalen Roten Liste

 

Sie ist ein Symbol für die Liebe, ihre Lebensbedingungen sind aber wenig romantisch: Die Turteltaube wurde vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) zum „Vogel des Jahres 2020“ gewählt. Damit wollen die Verbände darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefährdet ist. „Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei“, so Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied. „Unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete Lebensräume. Zudem ist sie durch die legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht.“

 

„Früher hat man das markante Gurren der Turteltaube an jedem Dorfrand oder Flussufer gehört“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender. „Wildkräutersamen an Feldwegen und Feldfrüchte aus Zwischensaaten boten ausreichend Nahrung. Heute brüten Turteltauben häufig auf ehemaligen Truppenübungsplätzen oder in Weinbauregionen, wo sie noch geeignete Lebensbedingungen vorfinden.“

  

Die Turteltaube ist der erste vom NABU gekürte Vogel, der als global gefährdete Art auf der weltweiten Roten Liste steht. Heute brüten bei uns nur  noch 12.500 bis 22.000 Paare. Die meisten der höchstens 5,9 Millionen Paare Europas leben in Spanien, Frankreich, Italien und Rumänien. Turteltauben sind die einzigen Langstreckenzieher unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie verlassen zwischen Ende Juli und Anfang Oktober Europa, um südlich der Sahara zu überwintern.

 

 Die 25 bis 28 Zentimeter großen Vögel mit ihrem farbenfrohen Gefieder ernähren sich fast ausschließlich vegan. Sie bevorzugen Wildkräuter- und Baumsamen. Dem Jahresvogel schmecken Samen von Klee, Vogelwicke, Erdrauch und Leimkraut. Diese Pflanzen wollen Landwirte nicht auf ihren Feldern haben. Darum hat sich die Taube seit den 60er Jahren angepasst und ihre Nahrung umgestellt. Der Anteil von Sämereien aus landwirtschaftlichen Kulturen macht nun in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets mehr als die Hälfte der Nahrung aus statt wie früher nur 20 Prozent. Im Gegensatz zu Wildkrautsamen stehen diese aber nur für kurze Zeit bis zur Ernte zur Verfügung und fehlen während der kritischen Phase der Jungenaufzucht.

  

Die Intensivierung der Landwirtschaft verschlechtert die Lebensbedingungen der Turteltauben enorm – ein Schicksal, das sie mit vielen anderen Jahresvögeln teilt. Die Ausweitung von Anbauflächen geht mit einem Verlust von Brachen, Ackersäumen, Feldgehölzen und Kleingewässern einher. Damit verschwinden Nistplätze sowie Nahrungs- und Trinkstellen. Viele Äcker werden außerdem mit Herbiziden von „Unkraut“ befreit. Doch von genau diesen Ackerwildkräutern ernährt sich die Turteltaube. Außerdem ist chemisch behandeltes Saatgut vergiftete Nahrung für die Tauben. Der NABU kämpft seit Jahren für eine EU-Förderung der Landwirtschaft, die Natur erhält statt sie zu schädigen.

  

Eine zusätzliche Bedrohung ist die Vogeljagd im Mittelmeerraum. „Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die jährlich mehr als 1,4 Millionen in der EU legal geschossenen Turteltauben von der Art nicht mehr verkraftet werden können. Besonders skandalös: In manchen Ländern gilt das Schießen der stark gefährdeten Turteltauben als ,Sport‘ zum eigenen Vergnügen“, so Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte. Gegen Spanien und Frankreich wurden im Juli bereits Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission wegen des schlechten Erhaltungszustands der Art eingeleitet. Gegen vier weitere EU-Länder liegen offizielle Beschwerden vor. Dies ist notwendig, obwohl auf einem Treffen aller Mitgliedsstaaten im Mai 2018 ein Aktionsplan zum Schutz der Europäischen Turteltaube verabschiedet wurde.

 

Um den gefiederten Liebesboten zu schützen, fordert der NABU  Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit einer Petition (www.vogeldesjahres.de/petition) auf, sich neben einer verbesserten Landwirtschaftspolitik auch für das dauerhafte Aussetzen der Abschussgenehmigungen in den EU-Mitgliedsstaaten einzusetzen.

 

 


Nistkastenbau bei Groß und Klein beliebt

Wer zieht wohl ein?

Wenn am Samstag, 16. 02.2019,  aus dem Müllheizkraftwerk der GML in Ludwigshafen ungewöhnliche Geräusche drangen, wenn lautes Hämmern von Kinderlachen und dem sanften Summen der Akkuschrauber untermalt wurde, dann lag das daran, dass hier unter fachkundiger Anleitung des Naturschutzbundes (NABU) Ludwigshafen fleißig Nistkästen für heimische Brutvögel gebaut wurden.

 

Schon zum achten Mal bietet die Ludwigshafener NABU-Gruppe ihren beliebten Nistkastenbau-Workshop für Groß und Klein an. Diesmal fand die Aktion erstmalig bei der GML statt, die freundlicherweise ihr Freilandklassenzimmer dafür zur Verfügung stellte. Mit großer Hingabe und viel handwerklichem Geschick zimmerten rund 30 Personen innerhalb von zwei Stunden ca. 30 neue Vogelkinderstuben. Zur Auswahl standen drei verschiedene Bausätze: Der gängige Kasten mit 32 mm Lochdurchmesser für Kohlmeise, Kleiber und Spatz, ein Modell mit kleinerem Loch für zierlichere Meisenarten wie z.B. die Blaumeise sowie eine Halbhöhle für Nischenbrüter wie das Rotkehlchen oder den Hausrotschwanz.

 

Besonderen Anklang fand die Aktion dieses Jahr bei Großeltern, die gemeinsam mit ihren Enkeln werkelten und meist wurde für Tante, Onkel oder den Opa in München gleich noch ein Kasten mitangefertigt. Februar ist die beste Zeit im Jahr, um noch neue Nisthilfen für die anstehende Brutsaison aufzuhängen. Darüber hinaus fliegen Vögel auf naturnahe Gärten: Im Schutze heimischer Bäume, Büsche und Sträucher bauen einige Arten gerne ihre Nester und heimische Stauden und Wildkräuter sorgen für einen gut gedeckten Tisch an Insekten und Samen, damit die Jungvögel kräftig und stark werden.


Fernsehbericht zum Erhalt des Rheingönheimer Wäldchens

das SWR-Fernsehen hat sich mit uns Naturschutzverbänden das "Laubfrosch-Wäldchen" östlich von Rheingönheim angesehen, das ja nach den Planungen der WBL für die Erweiterung der Bauschuttdeponie geopfert werden soll. Hier können Sie sich den Bericht in der Mediathek ansehen: 

 

 

 

https://swrmediathek.de/player.htm?show=8db9ddf0-7af7-11e9-a7ff-005056a12b4c

 


Fernsehbericht zur Stunde der Wintervögel

unter folgendem Link können Sie sich die Fernsehaufzeichnung aus dem Maudacher Bruch bei unserer Winterwanderung am 5. Januar anschauen, viel Vergnügen.

 

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/naturschutz-nabu-ruft-zur-stunde-der-wintervoegel-100.html


TWL Interview zu Wintervögeln

unter folgendem Link finden Sie ein Interview zu den Wintervögeln und der Exkursion im Maudacher Bruch:

 

https://www.twl-kurier.de/kein-platz-fuer-wintervoegel-3377


Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

 

Wir, der NABU Ludwigshafen, haben im ganzen Jahr 2019 weder Hinweise auf Feldlerchen erhalten und selbst auch keine Lerchen mehr gehört. Wir müssen also davon ausgehen, dass sie aus LU verschwunden ist.


Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Waldkauz, Vogel des Jahres 2017 - Foto: Marcus Bosch



Amselsterben auch 2018

 

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 96/18 | 21. AUGUST 2018

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 Umwelt/Vögel/Usutu

 

NABU: Usutu-Virus tötet mehr Amseln als je zuvor

 

Raum Nürnberg, Bremen und Hamburg erstmals vom Virus betroffen

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Berlin – Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere unter www.nabu.de/usutu-melden zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. „Wir haben in diesem Jahr bereits 1.500 Meldungen von Usutu-Verdachtsfälle erhalten, knapp zwei Drittel davon alleine im August“, so NABU-Vogelschutz-Experte Lars Lachmann.

 

Dies ist der Anfang der Pressemitteilung. Auf der vorstehend genannten Internetseite können Sie weitere Informationen erhalten zur Meldung und zum Einsenden gefundener kranker Amseln. Helfen Sie bitte mit bei der Erfassung!

 

Nachtrag Januar 2019: wir sind wohl in der Vorderpfalz ganz gut davongekommen. Es gab wohl einige kranke Amseln, aber insgesamt ist die Amselpopulation nicht wesentlich eingebrochen. Dort, wo Efeu in die Bäume rankt, finden sich auch jetzt im kalten Januar meist mehrere Amseln ein, schauen Sie mal selbst!


Hilfe gegen Vogeltod an Fensterscheiben

Durch Nachfrage eines Mitglieds, bei dem sehr oft Vögel gegen die Fensterscheiben fliegen, was sie meist mit ihrem je sowieso kurzen Leben bezahlen, fand ich im Internet einen Anbieter für den sog. "Birdpen", www.birdpen.de

Es handelt sich um einen fast unsichtbaren UV-Lack, der von den Vögeln erkannt wird und so etwa 70 % Reduktion des Vogelsterbens an unseren Glasflächen bringen soll. Hat jemand eigene Erfahrungen mit einem solchen Stick oder ähnlichen den Vogelschlag reduzierenden Mitteln? Über Mitteilungen freuen wir uns.